Aktuelle

Vorlesewettbewerb 2025

Den Schulentscheid an der MS Veitshöchheim gewinnt Lukas

Auch in diesem Jahr wurde an der Mittelschule Veitshöchheim wieder der Vorlesewettbewerb der 6. Klassen ausgetragen. Traditionell versammeln sich dazu zum Jahresende alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe im Mehrzweckraum, um ihren besten Vorleser oder ihre beste Vorleserin zu ermitteln.

Am 01.12.2025 leitete der Förderlehrer Herr Fries den diesjährigen Wettbewerb. Vor einer aufmerksamen Jury, bestehend aus der Schulleitung sowie weiteren Vertreterinnen und Vertretern der Schule, präsentierten die ausgewählten Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Lesetexte und zeigten dabei eindrucksvoll ihr Können.

Zum Schulsieger 2025 wurde Lukas aus der Klasse 6b gekürt. Mit seiner besonders klaren und überzeugenden Leseweise setzte er sich erfolgreich gegen die anderen Vorleserinnen und Vorleser durch. Den zweiten Platz erreichte Lea (6b), gefolgt von Laura (6a), die den dritten Rang belegte.

Mit seinem Sieg qualifizierte sich Lukas für den Kreisentscheid, der Anfang 2026 stattfinden wird. Der jährlich bundesweit ausgetragene Vorlesewettbewerb, an dem mehr als 600.000 Schülerinnen und Schüler teilnehmen, verfolgt das Ziel, Kinder und Jugendliche für das Lesen zu begeistern und sie dazu anzuregen, sich auch außerhalb des Unterrichts intensiv mit Kinder- und Jugendliteratur zu beschäftigen.

Autor: Nicolas Fries

Weihnachtsbaum-Aktion

Gestern machten sich drei Schüler der Klasse 5b gemeinsam mit Herrn Illig und zwei Mitarbeitern der Gemeinde Güntersleben auf den Weg in den Wald, um die diesjährigen Weihnachtsbäume für unsere Schule zu holen. Zu Beginn bekamen die Schüler interessante Einblicke in den Wald als wichtigen Lebensraum für viele Tiere und lernten verschiedene Baumarten kennen. Anschließend durften sie selbst zur Säge greifen: Gemeinsam fällten sie einen großen Baum für die Eingangshalle, einen weiteren für den Hort und sogar einen kleinen Baum für das eigene Klassenzimmer. Mit viel Teamarbeit trugen die Schüler ihren Baum anschließend bis ins Schulhaus. Die Aktion brachte ein schönes Stück Weihnachtsstimmung in unsere Schule.
Ein herzliches Dankeschön an die Gemeinde Güntersleben für die tolle Unterstützung!

Autor: Lukas Illig

„Türen auf“ an der Mittelschule Veitshöchheim

15. Berufsinformationsabend an der Mittelschule Veitshöchheim in Kooperation mit der Mittelschule Margetshöchheim am 18.11.2024 ab 18.00 Uhr

Bereits zum 15. Mal öffnete die Mittelschule Veitshöchheim ihre Türen am Vorabend des Buß- und Bettages für regionale Betriebe und Institutionen, die den Schüler/-innen der 7.bis 10. Jahrgangsstufe und deren Eltern aus den Mittelschulen Veitshöchheim und Margetshöchheim und der Montessorischule in Zell ihre Ausbildungsmöglichkeiten anschaulich präsentierten.

Als eine von vielen Angeboten der vertieften Berufsorientierung an den Mittelschulen des Landkreises, hat sich dieser Berufsinformationsabend im Schulverbund Veitshöchheim und Margetshöchheim als Möglichkeit der persönlichen Begegnung der Betriebe bzw. Institutionen mit den Heranwachsenden, die am Übergang in die Berufswelt stehen, etabliert. Mit großem Engagement stellten die teilnehmenden Betriebe in zwei Durchläufen anschaulich und informativ ihre jeweiligen Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten vor und beantworteten die Fragen der Schüler/-innen und deren Eltern. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch Speisen und Getränke, die in der Pause von den Schüler/-innen aus der Deutschklasse der Mittelschule Veitshöchheim zum Verkauf angeboten wurden.

Die Herausforderung der Betriebe, einerseits junge Menschen für sich zu gewinnen und nachhaltig für den jeweiligen Beruf zu begeistern, aber auch in Krisenzeiten Ausbildungs- und Arbeitsplätze zu sichern, ist ebenso groß, wie die Herausforderung der Heranwachsenden, eigene Stärken und Talente zu erkennen, um sich für einen passenden Ausbildungsberuf entscheiden zu können. So individuell wie die Jugendlichen selbst, so individuell ist auch deren Bedarf an Unterstützung in der Zeit des Übergangs von Schule in Ausbildung. Die an den Mittelschulen des Landkreises eingesetzten Übergangsmanager/-innen leisten hierbei in enger Kooperation mit den Lehrkräften, den Berufsberater/-innen der Agentur für Arbeit, den Schulsozialarbeit/-innen und den regionalen Arbeitgebern einen wertvollen Beitrag. Durch die intensive Netzwerkarbeit im regionalen Umfeld der Schule, der individuell angepassten Beratung und Begleitung der Jugendlichen vor Ort integriert im Schulalltag und der Möglichkeit, die Angebote zur Berufsorientierung am Bedarf der Schüler/-innen anzupassen, wird dieser Prozess in den meisten Fällen erfolgreich durchlaufen. Dagmar Voll, kommissarische Schulleiterin der Mittelschule Veitshöchheim, bedankte sich im Anschluss der Veranstaltung bei allen Beteiligten und betonte die wichtige Funktion der vertieften Berufsorientierung an den Mittelschulen für die Zukunft der Heranwachsenden und deren Platz in der Gesellschaft. Auch die Schulleiterin der Mittelschule Margetshöchheim, Katja Leipold und ihr Stellvertreter, Jonas Thews, sowie der Schülersprecher, Tomasz Szumillas sprachen den Betrieben und den vielen Helfer/-innen der Veranstaltung ihren Dank aus. Aus Sicht der Schüler/-innen sei es laut den Aussagen des Schülersprechers besonders wichtig, dass Betriebe offen seien für Schülerpraktika. Diese seien ein wertvoller Beitrag zur Berufsorientierung und beeinflussten die Entscheidung für die Wahl des Ausbildungsberufes maßgeblich.

Ein großer Dank geht auch an den Förderverein der Mittelschule Veitshöchheim „Schule braucht Partner“, und insbesondere an die teilnehmenden Betriebe und Institutionen, die nicht nur im Rahmen dieser Veranstaltung ihr großes Engagement für junge Menschen bewiesen haben, sondern auch durch Angebote wie z.B. Schülerpraktika, Betriebserkundungen, Schulbesuche und vieles mehr in die Zukunft auf dem regionalen Arbeitsmarkt investieren: König und Bauer AG, Zahnarzt „Dres. Simmel“, Frankonia Jagd-Mode, Frisörsalon „Vanilla“, Autohaus Keller, Fa. Kress Bau, S.Oliver, Haustechnik Geis, Brose GmbH, Stadt Würzburg, KWM/Stiftung Juliusspital, REA Ingenieure, Lurz Metalltec, Gemeinde Veitshöchheim

Autorin: Sandra Eichelbrönner-Fickert
(Übergangsmanagerin für die vertiefte Berufsorientierung an den Mittelschulen Veitshöchheim und Margetshöchheim der HWK-Service GmbH)

Spannende Gastrotour am 18.11.2025

Juliusspital Weinstuben, Bayrischer Hof und Melchior Park luden Schülerinnen und Schüler aus der 9. Jahrgangsstufe der Mittelschule Veitshöchheim ein.

Die Schülerinnen und Schüler aus dem Wahlfach „Ernährung und Soziales“ der 9. Jahrgangsstufe der Mittelschule Veitshöchheim starteten am 18.11.2025 um 8.15 Uhr mit dem eigens hierfür organisierten Bus zur sogenannten „Gastrotour“.

Federführend durch Gudrun Berndt vom Schützenhof initiiert und organisiert, besuchten die Schülerinnen und Schüler mit Ihren Fachlehrerinnen Monika Bandhorf-Hanft, Claudia Vorndran-Miggenrieder und der Übergangsmanagerin, Sandra Eichelbrönner-Fickert drei renommierte regionale Betriebe um einen Einblick in die vielfältigen Ausbildungsberufe der Gastronomie und Hotellerie zu erhalten.
Alle drei Betriebe öffneten an diesem Vormittag ihre Räumlichkeiten für die Jugendlichen und zeigten die verschiedenen Arbeitsplätze in Küche, Restaurant und Hotel. Kurzweilig und anschaulich berichteten die Mitarbeiter/-innen über die persönlichen Werdegänge und Erfahrungen, die Anforderungen an die jeweiligen Berufe und die Besonderheiten des eigenen Betriebs. Die Schüler/-innen hatten die Möglichkeit, sich umfassend über die Ausbildungsmöglichkeiten zu informieren und im direkten Kontakt Fragen zu stellen. Zum Abschluss der Gastrotour wurden die Teilnehmer/-innen im Melchior Park mit einem reichhaltigen Buffet verwöhnt.
Wir sagen allen Betrieben und insbesondere Frau Berndt herzlichen Dank und freuen uns schon sehr auf die nächste Gastrotour

Text und Bilder: Sandra Eichelbrönner-Fickert
(Übergangsmanagerin für die vertiefte Berufsorientierung an den Mittelschulen Veitshöchheim und Margetshöchheim)

Kennenlerntage der Klassen 5a und 5b am Volkersberg

Vom 8. bis 10. Oktober verbrachten die Klassen 5a und 5b gemeinsam mit ihren Lehrkräften drei erlebnisreiche Tage im Haus Volkersberg in der Rhön. Ziel des Schullandheimaufenthalts war es, sich besser kennenzulernen und als Klassengemeinschaft zusammenzuwachsen – und genau das ist gelungen! Gleich am ersten Tag erkundeten die Schülerinnen und Schüler das Gelände bei einer kleinen Rallye, bevor es am Nachmittag auf eine ausgedehnte Wanderung ging. Am Abend wurde es gemütlich: Beim Lagerfeuer mit Marshmallows herrschte eine tolle Stimmung, und es wurde viel gelacht und erzählt. Für besonderes Aufsehen sorgte übrigens das Mittagessen – einige schafften gleich mehrere Schnitzel, einer sogar vier!

Der zweite Tag stand ganz im Zeichen von Teamarbeit und Bewegung. In verschiedenen Kooperationsspielen mussten die Klassen zeigen, wie gut sie bereits zusammenhalten. Außerdem erhielten die Schülerinnen und Schüler spannende Einblicke in das Thema gesunde Ernährung. Ein echtes Highlight war anschließend das Pizzabacken im Holzsteinbackofen – vom Teig bis zum Belag durfte alles selbst gemacht werden. Abends sorgte ein gemeinsamer Kinofilm für einen gelungenen Abschluss des Tages.

Am Freitag hieß es dann leider schon wieder Abschied nehmen. Nach dem Frühstück wurden die Zimmer aufgeräumt und letzte Erinnerungen ausgetauscht. Bevor die Busse zurück nach Veitshöchheim fuhren, blieb noch Zeit für eine Runde Fußball oder Domino.

Die Kennenlerntage am Volkersberg waren für alle ein voller Erfolg – die Klassen 5a und 5b sind spürbar als Team enger zusammengerückt und blicken nun motiviert auf das neue Schuljahr.

Autor: Lukas Illig

ABSCHIED DER “SUPERHELDIN” MARTHA WINTER NACH 43 JAHREN AN DER MITTELSCHULE VEITSHÖCHHEIM – NEUBESETZUNG DER REKTORENSTELLE VAKANT

Artikel mit Bildern auf Veitshöchheim Blog

Mit einem emotionalen Festakt verabschiedete die Mittelschule Veitshöchheim am Dienstagabend ihre Rektorin Martha Winter mit Standing Ovation der Schulfamilie in den Ruhestand. 43 Jahre war sie hier im Schuldienst tätig, davon zwölf Jahre als Konrektorin und zuletzt seit 2022 Jahre als engagierte Rektorin. In dieser Zeit hat sie das Schulleben nicht nur geprägt, sondern entscheidend mitgestaltet – stets mit Herzblut, großer fachlicher Kompetenz und einem feinen Gespür für Menschen.

In der fast bis auf den letzten Platz gefüllten Grundschulaula würdigten Kollegium, Schulrat, Bürgermeister, Schülersprecherin, Elternbeirat und Weggefährten ihr jahrzehntellanges Engagement für die örtliche Schulgemeinschaft.

Die so mit Worten und auch mit Geschenken überhäufte Rektorin war am Ende vor Rührung den Tränen nahe.

Schulrat Dr. Frank Hörner begleitet die Veitshöchheimer Mittelschule erst seit einem halben Jahr. Und doch wurde ihm nun eine besondere Aufgabe zuteil: Die Verabschiedung von Rektorin Martha Winter in den Ruhestand – ein “Wimpernschlag” im Vergleich zu deren 43 Dienstjahren. Mit einem Rückblick voller Wertschätzung würdigte er die außergewöhnliche Lebensleistung einer Frau, die der Schule über vier Jahrzehnte lang ein Gesicht und Herz gegeben hat.

Martha Winter, geborene Oswald, legte 1978 am Neuen Gymnasium Nürnberg ihr Abitur ab. Nach dem Lehramtsstudium in Erlangen-Nürnberg trat sie 1982 ihre erste Stelle an der Mittelschule Veitshöchheim an – und blieb. Im März 1983 heiratete sie Bruno Winter, wurde 1984 planmäßige Lehrkraft und später Beamtin auf Lebenszeit. Über Jahrzehnte prägte sie die Schule – zunächst als Klassenlehrerin, später als Konrektorin und seit 2022 als offiziell ernannte Rektorin.

„Wer führt, muss vorangehen, aber nicht den anderen den Weg versperren“, zitierte Hörner Lao-Tse und sah darin das Führungsverständnis der scheidenden Rektorin verkörpert. Sie habe ihre Schule nicht nur geleitet, sondern mitgestaltet. Daneben war sie als Zweitprüferin für Deutsch-Didaktik an der Uni Würzburg, Stundenplanmacherin, Organisatorin von Festen und engagiertes Mitglied ihrer Kirchengemeinde. Musik war ihr Steckenpferd, der Mensch ihr Maßstab.

Früh bescheinigten ihr dienstliche Beurteilungen „natürliches Lehrgeschick, hohe Fortbildungsbereitschaft, Belastbarkeit und Durchsetzungsstärke“. Ihr Engagement verschaffte ihr hohe Anerkennung bei Schülern, Kollegium, Eltern und Schulaufsicht gleichermaßen. „Was ein Mensch an Gutem in die Welt hinausgibt, geht nicht verloren“, zitierte Hörner Albert Schweitzer – und sprach damit vielen aus der Seele.

Die Liste der Herausforderungen, die Winter in über vier Jahrzehnten gemeistert hat, ist lang – genauso wie die Zahl der Veränderungen, die sie mitgetragen hat. Ihr Blick war stets klar, ihr Handeln lösungsorientiert, ihr Herz offen für Neues. „Die Zukunft gehört denen, die an die Schönheit ihrer Träume glauben“, zitierte Hörner zum Abschied Eleanor Roosevelt. Mit lachendem und weinendem Auge verlässt Winter nun die Schule – und widmet sich ihren vielen Hobbys.

Doch mit ihrem Abschied wird eine Lücke spürbar – fachlich wie menschlich. Besonders schmerzlich: Trotz dreifacher Ausschreibung konnte die Stelle bislang nicht nachbesetzt werden. Hörner: Es ist „schade“, dass eine geordnete Übergabe nicht möglich war.” Nun muss Konrektorin Dagmar Voll die Leitung kommissarisch übernehmen – ohne Zulage. Hörner betonte: „Sie genießt meinen höchsten Respekt – wir vom Staatlichen Schulamt trauen ihr das zu.“ Der große Beifall aus dem Kollegium bestätigte diese Einschätzung.

.„Die Mittelschule wird bildungspolitisch unter Wert behandelt“, sagte gleichwohl Hörner unter großem Applaus. Dabei sei sie „die Schulart, die gleiche Chancen für alle schaffen will – gerade für Kinder, die nicht mit allem ausgestattet aufwachsen“.

Gleichwohl lasse sich das Kollegium nicht entmutigen. „Wir arbeiten mit Energie, Optimismus und Freude – für unsere Schüler“, so Hörner. Zum Schluss zitierte er den Entertainer Will Rogers: „Es ist großartig, ein bedeutender Mensch zu sein, aber es ist großartiger, ein menschlicher Mensch zu sein.“ Dieser Satz passe wie kaum ein anderer auf Martha Winter.
„Mit dem heutigen Tag geht eine Ära zu Ende. Sie hinterlassen Spuren – in den Köpfen, in den Herzen und in der Entwicklung dieser Schule,“ betonte Bürgermeister Jürgen Götz als Vertreter der Gemeinde als Schulaufwandsträger.

Schule heute zu steuern sei eine komplexe Aufgabe. Winter sei es gelungen, alle Herausforderungen mit Ruhe, Sachkenntnis und Führungsstärke zu meistern – auch in schwierigen Zeiten. Dazu zählten etwa die Erkrankung eines Vorgängers, die Corona-Jahre oder die Einführung von Integrationsklassen. Gerade in solchen Phasen habe Winter Übersicht bewiesen und das Kollegium sicher durch die Krise geführt.

Auch für den Bereich Berufsorientierung habe sie sich in den letzten Jahren mit Nachdruck eingesetzt. Zudem begleitete sie mit viel Sachverstand und in enger Abstimmung mit der Hochbauabteilung der Gemeinde die Vorbereitungen zur Generalsanierung des Schulgebäudes. „Ein Beispiel für Ihre strukturierte und vorausschauende Arbeitsweise“, lobte der Bürgermeister.

Winter habe Wert daraufgelegt, den Schülern nicht nur Wissen zu vermitteln, sondern sie auch in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu fördern. Vielfältige Projekte, Arbeitsgemeinschaften und kulturelle Angebote seien unter ihrer Leitung entstanden oder weiterentwickelt worden. Götz: „Es sind nicht allein Noten, die über ein späteres Leben entscheiden – oft sind es die zwischenmenschlichen Erfahrungen.“

Ihren Einsatz habe sie dabei stets im Team gesehen – gemeinsam mit einem engagierten Kollegium, dem aktiven Elternbeirat und dem Förderverein. Mit Blick auf die Zukunft zeigte sich Götz besorgt, weil bislang ihre Nachfolge noch offen ist.

In einer sehr persönlichen Rede würdigte die Konrektorin das Wirken ihrer Kollegin – und bezeichnete sie augenzwinkernd ein Bild zeigend als „wahre Superheldin“. „Du warst 43 Jahre an dieser Schule tätig – länger, als ich überhaupt lebe“, so Voll, die vor drei Jahren ins Schulleitungsteam kam. Dass sie an Winters Seite in ihre neue Rolle hineinwachsen durfte, empfindet sie als großes Glück: „Ich war täglich bei Martha im Praktikum – und zwar nicht zum Kaffee kochen!“ Vielmehr habe Winter sie vom ersten Tag an gleichberechtigt eingebunden, ihr Mut gemacht, Ideen bestärkt und dabei stets auf Augenhöhe agiert.

„Kollegin, Unterstützerin, Mentorin und Freundin“ – mit diesen Worten beschrieb Dagmar Voll das Miteinander im Schulleitungsteam. Auch in schwierigen Zeiten habe Martha Winter Haltung und Humor bewahrt. Ihr Leitspruch in kniffligen Situationen: „We shall overcome“ – oder einfach: „Ein Guter hält’s aus.“

Besonders würdigte Voll Winters Gespür für die Menschen: „Du hast nicht nur zugehört, sondern im Gespräch neue Perspektiven eröffnet und echte Denkanstöße gegeben.“ Ob in Gesprächen im Kollegenkreis, Eltern oder Schülern – die Rektorin habe stets mit Herz, Klarheit und Wertschätzung agiert.

Martha Winters Einsatz reichte weit über die Aufgaben einer Schulleiterin hinaus. Sie sprang regelmäßig im Unterricht ein, bildete sich in neuen Fächern wie Wirtschaft und Informatik fort, unterstützte in besonderen Einzelfällen auch weit über schulische Belange hinaus. Und sie verlor nie das Wesentliche aus dem Blick: die Kinder. „Du kennst jeden einzelnen unserer rund 260 Schüler mit Namen und Klasse“, staunte Dagmar Voll, „du kennst ihre Geschichten, ihre Familien – das ist absolut bemerkenswert.“

Neben all ihrer Kompetenz sei es auch Winters Humor gewesen, der den Schulalltag bereichert habe. Ihre Sprüche seien legendär gewesen, etwa wenn sie ein langes Gespräch mit den Worten kommentierte: „Dafür wird mir sicher Zeit vom Fegefeuer abgezogen.“ Oder wenn sie rückblickend auf die Belastung als kommissarische Schulleiterin sagte: „Man will halt auch mal als Superheld gelten.“

„Du hast dich über Jahrzehnte um andere gekümmert, hast Mut, Entschlossenheit und dich immer für das Gute eingesetzt“, schloss Dagmar Voll ihre Ansprache. „In meinen Augen bist du eine wahre Superheldin – auch ohne Cape.“ Der Abschied sei ein großer Verlust – „für uns als Kollegium, für die Schule und für mich persönlich.“

Ein besonderer Programmpunkt der Feier war der Beitrag ihres ehemaligen Kollegen Günther Stadtmüller, der seit 1978 hier tätig, sie von Anbeginn bis zu seiner Pensionierung 2011 begleitete und nun seine Wertschätzung in Reimform Ausdruck verlieh. Mit einem Augenzwinkern und viel Wortwitz zeichnete der Hobby-Kabarettist das Bild einer Pädagogin, die mit Disziplin, Humor und unerschütterlicher Gelassenheit immer einen kühlen Kopf bewahrte. Seine Verse warfen zugleich einen ironischen Blick auf das Lehrerdasein und riefen herzhaftes Lachen wie zustimmendes Nicken hervor – etwa wenn er die Rektorin mit einer Westernheldin verglich, die statt zur Waffe zur Gitarre griff, oder sie in Anlehnung an die „Mutti der Nation“ als fürsorgliche „Martha-Glucke“ beschrieb.

Hinter dem humorvollen Ton verbarg sich große Anerkennung: „Sie lenkte mit Geschick das Schiff um manche Klippe, manches Riff“, so Stadtmüller, der insbesondere Winters Führungsqualitäten in der Ausnahmesituation der Pandemie hervorhob. Auch wenn keine Notfallpläne existierten, sei sie stets handlungsfähig geblieben und habe Schule wie Kollegium mit sicherer Hand durch die schwierige Zeit geführt.

Sie habe das Schulhaus nicht nur organisatorisch, sondern auch menschlich geprägt. Ihre Präsenz, ihre Energie und ihre Zugewandtheit gegenüber Schülern wie auch dem Kollegium seien beispielhaft gewesen.

Zum Abschied durfte die Rektorin sich auch über eine Einladung zum Pensionisten-Stammtisch freuen, den Stadtmüller augenzwinkernd aussprach. Am Ende seiner Reime brachte er es auf den Punkt: „Martha, genieß deine Rente! Wenn’s einer verdient, dann bist es du.“ Dem konnten sich alle Anwesenden nur anschließen.

Schülersprecherin Felicia Angermeier dankt Rektorin Martha Winter

Felicia selbst war nur zwei Jahre lang Teil der Schulgemeinschaft – und doch, so betonte sie, sei ihr Frau Winter in dieser Zeit sehr ans Herz gewachsen.

Die Schülersprecherin sprach über ihre ganz persönlichen Eindrücke – und traf damit einen besonders emotionalen Ton. Sie zählte augenzwinkernd all das auf, wovon Frau Winter sich nun verabschieden müsse: „Abschied von über 200 Schülern. Abschied vom lauten Gekreische und dem hartnäckigen Widerstand, in den kalten Pausenhof zu gehen. Abschied vom immer wiederkehrenden Gongschlag, Abschied von den ‘Lästerstunden’ in der Lehrerkonferenz – und Abschied von tröstenden Gesprächen.“

Vor allem für letzteres, das offene Ohr und die herzliche Begleitung, bedankte sich Felicia stellvertretend für die gesamte Schülerschaft: „Sie haben sich stets um unser Wohl gekümmert und unsere Wünsche ernst genommen. Ob als Lehrerin oder als Rektorin – ein gutes Miteinander war Ihnen immer wichtig.“

Die Mittelschule Veitshöchheim ist die geilste Schule ever – dank Ihnen!“

In der emotionalen Rede von Marc Bertignoll, Vorsitzender des Elternbeirats, spiegelte sich der tiefe Respekt wider, den die scheidende Schulleiterin sich über die Jahre hinweg in der gesamten Schulfamilie erworben hat.

„Du warst für dein Kollegium ein Vorbild – und der sprichwörtliche Fels in der Brandung“, sagte Bertignoll. Auch für Eltern, Schüler und das gesamte Schulumfeld sei Winter eine verlässliche Konstante gewesen.

Ein besonderes Augenmerk legte der Elternbeiratsvorsitzende auf das soziale Engagement der Rektorin. Ein Markenzeichen der Schule sei unter ihrer Leitung gewesen, dass jeder Schüler – unabhängig von Herkunft oder Lebenssituation – die gleichen Chancen bekomme. Als eindrucksvolles Beispiel nannte er einen geflüchteten Schüler, der heuer die Mittlere Reife mit der Traumnote 1,1 bestanden habe.

Mit sichtbarer Rührung beendete Bertignoll seine Rede: „Die Mittelschule Veitshöchheim ist die geilste Schule ever – und das ist dein, euer aller Verdienst!“

Auch der Förderverein der Schule würdigte Winters Engagement. Dieter Leimkötter dankte ihr in Vertretung des Vorsitzenden Bruno Winter – Ehemann der Rektorin.

Als gemeinsames Abschiedsgeschenk überreichten die beiden der scheidenden Rektorin eine “Mini-Gondolere” nebst Reisegutschein ins malerische „Klein-Venedig“ Bamberg.

Hortleiterin Verena Schmidt bedankte sich bei Martha Winter für die AWO Veitshöchheim für die kooperative Zusammenarbeit in ganz unterschiedlichen Schnittstellen wie Schulhort, Mittagsbetreuung, Ganztagsschule und Jugendsozialarbeit.

Musikschulleiterin Christina Stibi würdigte in einem kurzen Grußwort die stets offene und herzliche Art der scheidenden Rektorin. „Egal um was es ging, deine Tür war immer offen – du hast einem das Gefühl gegeben: Das Jetzt ist wichtig“, so Stibi. In der Pandemie habe Winter sich mit einem Augenzwinkern als „beste Maskendealerin Veitshöchheims“ erwiesen. Besonders dankbar zeigte sich die Chorleiterin für die enge Kooperation zwischen Musikschule und Mittelschule, die Winter maßgeblich mitgetragen habe: „Dieses Projekt war dir so wichtig – und ist es immer noch –, dass wir es weitermachen dürfen. Diese Zusammenarbeit habe ich wahnsinnig geschätzt.“

Musikalisch bereichert wurde der Festakt durch den Frauenchor Vocalistas der Musikschule Veitshöchheim. Unter Leitung von Christina Stibi und am Klavier begleitet von Musiklehrer Daniel Delgado sorgten die Sängerinnen mit zwei humorvollen Liedbeiträgen – „Für Frauen ist das kein Problem“ und „Pianistenversteherin“ – für beschwingte Töne.

Besonders berührend: Auch Winters Töchter Pia und Verena sangen mit.

Zur Einstimmung spielte die von Musiklehrer Manfred Müller geleitete Ukulelengruppe der Klassen sieben bis neun „Iko Iko (My Bestie)“ von Justin Wellington, dessen hythmischer Reggae-Sound sofort gute Laune brachte.

Musical „Winter-Wonderland“ – ein humorvoller Höhepunkt

Mit dem selbstgeschriebenen ebenso originellen wie herzlichen „Winter-Musical“ verabschiedete sich das Kollegium augenzwinkernd und kreativ von seiner Chefin.In fünf Akten und vier eigens umgedichteten Liedern wurde das besondere Schul-Leben unter Leitung der beliebten Schulleiterin augenzwinkernd auf die Bühne gebracht.

Der erste Akt zeigte Winter als frühe, gut gelaunte Ankommende im „Winter-Wonderland“, dem Alltag einer Mittelschule im Schulbetrieb. Es folgte der typische „Krankmelde-Marathon“ am Morgen – Kolleginnen und Kollegen riefen reihum an, um sich abzumelden, während Winter mit stoischer Ruhe den Vertretungsplan organisierte („I will follow her“).

Im Religionsunterricht betete sie mit ihren Schülern („Jedes Tierlein wird gegessen…“) und las so beruhigend aus einem Arbeitsblatt vor, dass einige einschliefen – doch mit einem gemeinsamen Lobgesang („Laudato si“) wurde der Schwung zurückgeholt.

Höhepunkt der Aufführung war die satirisch überzeichnete Lehrerkonferenz, in der kollegiale Vorschläge wie „Eisverkauf im Winter“ oder eine „Snowboard-Schi-Woche in Österreich“ auf humorvolle Weise zur Sprache kamen. Passend dazu erklang das Lied „Konferenz – so wunderschön wie heute“.

Am Ende verabschiedete sich die gespielte Martha Winter – nach einem erfüllten Schultag mit all seinen kleinen Aufregungen – still und dankbar mit dem irischen Segenslied „Möge die Straße uns zusammenführen“.

Mit viel Charme, Selbstironie und spürbarer Wertschätzung für ihre langjährige Schulleiterin zeigten die Lehrkräfte, dass Schule nicht nur ein Arbeitsplatz, sondern auch ein Ort des Zusammenhalts sein kann – besonders wenn eine wie „die Winter“ das Ruder in der Hand hält.

Die Lehrkräfte Monika Bandorf-Hanft und Christian König übergeben das Abschiedsgeschenk des Kollegiums.

Ein Portrait der Rektorin hatte Werklehrer Michael Stadtmüller kreiert.

Auch das Hausmeisterteam ließ es sich nicht nehmen, ein Abschiedsgeschenk zu überreichen.

„Ich war gerne Schulleiterin“

Mit einer sehr persönlichen Rede blickte am Ende Martha Winter auf ein erfülltes Berufsleben zurück – und bedankte sich bei den vielen Menschen, die sie auf diesem Weg begleitet haben.

„Ich bin die Neue, ich komme jetzt öfter“, so hatte sie sich im September 1982 dem Kollegium in Veitshöchheim vorgestellt.

„Lehrerin zu sein war für mich der schönste Beruf der Welt“, sagte sie. „Ich empfinde es als Privileg, junge Menschen auf ihrem spannenden Weg zwischen dem 10. und manchmal 18. Lebensjahr begleiten zu dürfen.“

Sie erinnerte an zahlreiche Momente, die sie mit Kollegen und den Schülern teilte – von Schullandheimaufenthalten bis hin zu gemeinsamen Projekttagen und dem morgendlichen Handschlag, der der Pandemie zum Opfer fiel. Ihre Arbeit als Schulleiterin sah sie nicht nur in der Organisation, sondern vor allem im Gestalten eines wertschätzenden Miteinanders.

Dabei habe sie sich stets auf ein starkes Netzwerk verlassen können – auf die Gemeinden als Sachaufwandsträger, das Schulamt, die Kirchen, benachbarte Schulen sowie auf die Sing- und Musikschule Veitshöchheim, mit der eine enge Kooperation mit den 5. Klassen der Mittelschule bestand, bei der die Schüler in das Spielen von Tasten-, Blas- und Saiteninstrumenten hineinschnuppern durften.

Besonders würdigte sie die Zusammenarbeit mit der offenen Ganztagsschule und dem Hort, deren familienergänzendes Angebot für viele Schüler entscheidend sei.

Mit großem Dank blickte sie auf den Einsatz der Schulsozialarbeiterin Heidi Körbel, die „mit Wärme und dem Blick für die Sorgen und Nöte unserer Schüler“ gearbeitet habe, auf die Berufsorientierung unter der Leitung von Theresia Öchsner und ihrer Nachfolgerin Sandra Eichelbrönner-Fickert sowie auf die Hilfe durch Anke Schneider von der Bundesagentur für Arbeit.

Auch ehemalige Kollegen und ihre Vorgänger im Amt vergaß Winter nicht: Herbert Kappes, Sigi Hofmann, Otto Eisner und Florian Viering hätten ihr auf je eigene Weise wertvolle Impulse gegeben. Ihren „guten Seelen im Sekretariat“ – Petra Radtke, Andrea Mucha und Susann Schenk – galt ein besonderer Dank: „Ihr wart ein Grund, warum ich jeden Tag gerne in die Schule gegangen bin.“

„Ein Kind zu erziehen braucht ein ganzes Dorf“, zitierte sie ein afrikanisches Sprichwort. Dieses „Dorf“ sei die Schulfamilie, bestehend aus vielen engagierten Menschen – Kollegium, Schulverwaltung, Elternbeirat, Förderverein, Hausmeisterteam und vielen weiteren Unterstützern.

Zum Ende wandte sie sich an ihre Familie: „Ihr habt meinen Einsatz für die Schule mitgetragen und akzeptiert, dass ich viele Abende, Wochenenden und Ferientage dafür aufgewendet habe.“ Ihr kleiner Enkel Constantin habe es treffend formuliert: „Oma, du hast jetzt nicht mehr die Ausrede, du könntest nicht zum Spielen bleiben, weil du noch für die Schule arbeiten musst!“

Auch wenn es derzeit keine Nachfolge für die Schulleitung gibt, zeigte sich Martha Winter zuversichtlich: Ihre bisherige Stellvertreterin Dagmar Voll werde – unterstützt vom Kollegium – die Aufgabe übernehmen. Für die Zukunft wünschte sie der Schule, dass Schüler weiter mit Mut und Zuversicht Neues entdecken, Rückschläge überwinden und mit Freude lernen.

Zum Abschluss des offiziellen Programms ging es in den Atriumhof der Mittelschule, der nun den Namen „Wintergarten“ trägt – ein Ort des Miteinanders, der an die langjährige Schulleiterin erinnern soll.

Hier enthüllte Winter ein entsprechendes Schild. Die Überraschung war dem Kollegium sichtlich gelungen.

Die Abschiedsfeier krönte dann im festlich geschmückten Foyer der Mittelschule in Buffetform ein lukullisches Drei-Gänge-Menü.

Den Getränkeservice übernahmen die Schülerinnen aus dem Fach “Ernährung und Soziales”.

Autor: Dieter Gürz

VEITSHÖCHHEIMER SCHULEN GLÄNZEN BEIM KREISSPORTFEST IN HÖCHBERG – GEMEINSCHAFT, BEWEGUNG UND STARKE LEISTUNGEN

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Wenn sich vor den Sommerferien rund 500 Kinder und Jugendliche auf dem Waldsportplatz in Höchberg tummeln, ist wieder Kreissportfest-Zeit. Bereits zum 54. Mal traten Schülerinnen und Schüler aus dem Landkreis Würzburg in verschiedenen Disziplinen gegeneinander an – und mittendrin: die Grundschule, die Mittelschule und das Gymnasium Veitshöchheim mit beachtlichen Ergebnissen.

Zwei Tage lang war der Sportplatz fest in Kinderhand. Am ersten Tag kämpften die Dritt- und Viertklässler aus 18 Grundschulen um Punkte, am zweiten folgten die weiterführenden Schulen. Unterstützt von über 50 Betreuern, Kampfrichtern und fleißigen Helferklassen aus Höchberg und Unterpleichfeld lief die Veranstaltung reibungslos ab.

Bronze für die Veitshöchheimer Grundschule

In der stark besetzten Wettkampfgruppe „Grundschule III“ mit insgesamt neun teilnehmenden Schulen sicherte sich die Grundschule Veitshöchheim einen starken dritten Platz (links im Bild) hinter Höchberg und Eisingen/Waldbrunn. Sprint, Ballwurf, Weitsprung und Staffelläufe verlangten den jungen Athletinnen und Athleten einiges ab – aber mit Geschlossenheit und Kampfgeist zeigte das Veitshöchheimer Team, was in ihm steckt. Der lautstarke Jubel beim Staffelwettbewerb war ein besonderes Highlight.

Gymnasium Veitshöchheim mit Platz zwei und drei

Auch das Gymnasium Veitshöchheim überzeugte in beiden Altersgruppen: Die Mädchen und Jungen des Jahrgangs 2010/2011 belegten in der Gruppe der Realschulen und Gymnasien einen hervorragenden zweiten Platz – nur das Deutschhaus-Gymnasium war noch etwas besser. In der jüngeren Altersklasse (2012 und jünger) erreichten die Veitshöchheimer einen respektablen dritten Platz hinter dem Deutschhaus-Gymnasium und der Realschule Höchberg.

Mittelschule Veitshöchheim holt Gold

Für den größten sportlichen Erfolg aus Veitshöchheimer Sicht sorgte die Mittelschule: In der Wettkampfgruppe IV (Jahrgang 2012 und jünger) errang das Team den ersten Platz und ließ damit fünf andere Schulen hinter sich. Der Sieg war das Ergebnis engagierter Vorbereitung, Teamgeist und großem Einsatz auf dem Platz.

Sport verbindet – über den Wettbewerb hinaus

Landrat Thomas Eberth ließ es sich nicht nehmen, an beiden Tagen die Medaillen persönlich zu überreichen. Für ihn ist das Kreissportfest mehr als nur ein Wettkampf: „Sport ist die beste Vorbereitung auf das Leben. Denn sowohl aus Niederlagen als auch aus Siegen lernt man. Das Kreissportfest steht für Gemeinschaft und Freude an Bewegung.“ Er lobte insbesondere das Organisationsteam um Sportreferentin Sandra Handke sowie das Engagement der Ehrenamtlichen.

Auch der in Veitshöchheim wohnende Ingo Matschullis vom Staatlichen Schulamt würdigte den Einsatz der Kinder und bedankte sich bei der TG Höchberg sowie bei Johannes Kemmer vom Arbeitskreis Sport in Schule und Verein und Kreisschulobfrau Caroline Diedering für die hervorragende Organisation.

Veitshöchheim zeigt Teamgeist

Dass sportlicher Einsatz, Fairness und Freude am gemeinsamen Tun an den Veitshöchheimer Schulen großgeschrieben werden, wurde beim Kreissportfest eindrucksvoll sichtbar. Ob Gold, Silber oder Bronze – alle Teams aus Veitshöchheim haben gezeigt: Der Weg zum Erfolg führt über Teamarbeit, Ausdauer und die Begeisterung für Bewegung.

Abschlussfeier der Mittelschule Veitshöchheim: Ein emotionaler Abschied und ein starkes Zeichen des Erfolgs

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Mit einem ökumenischen Gottesdienst in der evangelischen Christuskirche begann am Donnerstagabend die feierliche Entlassung der 9. und 10. Klassen der Mittelschule Veitshöchheim. Im Anschluss versammelten sich Schüler, Eltern, Lehrkräfte sowie Ehrengäste in der Aula der Grundschule zum Stehempfang und zur offiziellen Entlassfeier.

Gleich zu Beginn sorgte die von den Lehrern Manfred Müller (Keyboard) und Daniel Kröner (Gitarre) betreute Schulband mit dem Hit “The first cut is the deepest” von Sheryl Crow für beste Stimmung in der Schulaula. Mit dabei Paul Werner am Schlagzeug und Daniel Patzak (E-Bass) und vorne die beiden Nachwuchs-Sängerinnen Tyra Curry und Giulia Winterstein (re.) bei ihrem ersten öffentlichen Auftritt.

Zwischen den Reden brillierte die Schulband mit den Sängerinnen Karioka Krawczyk und Kiara-Marielle Goike mit dem internationalen Hit “Torn” von Natalie Imbruglia und zum Schluss der Feierstunde mit “Follow me” des US-Rockmusikers Uncle Kracker.

Rektorin Martha Winter, die mit Ende des Schuljahres in Pension geht, begrüßte die über 200 Gäste herzlich. Namentlich hieß sie aus den Schulverbandsgemeinden Bürgermeister Michael Röhm aus Thüngersheim und den 3. Bürgermeister Peter Emmerling aus Güntersleben willkommen. Bürgermeister Jürgen Götz aus Veitshöchheim ließ sich aufgrund eines anderen Termins entschuldigen.

In ihrer Rede griff Winter das Motto des Gottesdienstes „I have a dream“ auf – ein passendes Sinnbild für den großen Tag der Schulabgänger: „Dass alle gut abgeschnitten haben, war der Traum vieler Schüler, Eltern und Kollegen – heute ist dieser Traum in Erfüllung gegangen.“

Erfolgreiche Abschlüsse auf ganzer Linie

Auch bei den Regelschülern der 9. Klasse der Lehrerin Sabine Steinbrenner (li.) gab es Grund zur Freude: Alle 21 Schüler haben ihren Mittelschulabschluss geschafft, davon haben 15 auch den Qualifizierenden Abschluss bestanden – das entspricht 71 Prozent. Viele werden im kommenden Schuljahr in die 10. Klasse wechseln, andere beginnen eine Ausbildung oder besuchen eine Berufsfachschule. Als Beste wurden Vincent Ballheimer (1,8), Marleen Christ und Fatma Karaboyun (je 1,9) genannt.

Dank an viele Unterstützer

Winter betonte, dass hinter den Erfolgen viele helfende Hände stehen: „Eltern, die motiviert und begleitet haben, Lehrerinnen und Lehrer, die mit Geduld und Beharrlichkeit Wissen vermittelt haben, sowie Fachkräfte, die zusätzliche Unterstützungsangebote geleistet haben.“

Sie dankte unter anderem dem Team der offenen Ganztagsschule, der Jugendsozialarbeiterin Heidi Körbel sowie Anke Schneider von der Arbeitsagentur und der Fachkraft für die vertiefte Berufsorientierung Sandra Eichelbrönner-Fickert für die Praktikumsbegleitung. Auch dem Hausmeister-Team, dem Sekretariat mit Susann Schenk, dem Elternbeirat und dem Förderverein sprach sie ihren besonderen Dank aus.

Ein großer Dank ging zudem an die Schulverbands-Gemeinden Thüngersheim, Güntersleben und Veitshöchheim, die als Sachaufwandsträger für die Ausstattung der Schule sorgen.

Mut zu neuen Träumen

Mit persönlichen Worten verabschiedete sich die Schulleiterin von den Schülerinnen und Schülern: „Geht euren Weg mit Mut und Vertrauen in eure eigenen Stärken. Habt den Mut, auf eure Träume zu setzen – und wenn sich ein Traum nicht erfüllt, findet ein neues Ziel.“

Winter erinnerte daran, dass viele der Jugendlichen sich nicht nur im Unterricht, sondern auch als Pausenordner, Schülerlotsen, Mitglieder der SMV oder im Jugendkreistag engagiert haben: „Wir haben euch nicht nur als Schüler erlebt, sondern als Menschen, die sich für ihre Schule stark gemacht haben. Dafür sagen wir Danke.“

Zielstrebigkeit nie verlieren“

Mit persönlichen Worten richtete sich Michael Röhm, Bürgermeister der Gemeinde Thüngersheim, an die Jugendlichen: „Neun oder zehn Schuljahre liegen nun hinter euch“, sagte Röhm. „Für die einen war es eine lange Zeit, für die anderen verging sie wie im Flug. Doch eines ist allen gemeinsam: Die Freude darüber, dass dieser Lebensabschnitt zu Ende geht.“

Gleichzeitig, so Röhm weiter, werde man später oft mit Wehmut auf die Schulzeit zurückblicken – gerade im Vergleich zu den Herausforderungen, die Ausbildung oder weitere Schulwege mit sich bringen.

Er ermutigte die jungen Menschen, ihren individuellen Weg zu gehen und ihren eigenen Zielen zu folgen – unabhängig davon, ob es eine Lehre oder ein weiterer schulischer Weg ist. Dabei zitierte er den Dichter Gotthold Ephraim Lessing: „Der Langsamste, der sein Ziel nicht aus den Augen verliert, geht immer noch schneller als der, der ohne Ziel herumirrt.“

„Sollte sich einmal herausstellen, dass ein Weg nicht der richtige war – habt den Mut zur Korrektur“, gab Röhm den Jugendlichen mit. Entscheidend sei nicht, einen Umweg zu vermeiden, sondern das Ziel nie aus dem Blick zu verlieren.

Zum Abschluss wünschte Röhm den Schulabgängern Menschen an ihrer Seite, die sie begleiten, fördern und in ihrer Persönlichkeit stärken: „Wenn es gelingt, über Generationengrenzen hinweg voneinander zu lernen, dann gelingt auch der Start in ein selbstbestimmtes und verantwortungsbewusstes Leben.“

Im Namen seiner Bürgermeisterkollegen Michael Freudenberger (Güntersleben) und Jürgen Götz (Veitshöchheim) verabschiedete sich Röhm mit den Worten: „Sagt Ja zu dem, was kommt – und bewahrt, was euch diese Schule mitgegeben hat. Viel Glück, Freude und Zufriedenheit für eure Zukunft!

Geilste Schule ever

Ein Hauch von Wehmut schwang in den Worten von Marc Bertignoll mit, dem langjährigen Vorsitzenden des Elternbeirats der Mittelschule Veitshöchheim. Zum Schuljahresende verlässt nicht nur seine Tochter die Schule, sondern auch er selbst beendet damit sein langjähriges Engagement.

Auf seinen Wunsch hin erhoben sich alle Entlasssschüler und spendeten lautstarken Applaus – für ihre Lehrkräfte und Eltern. Denn, so Bertignoll: „Was ihr erreicht habt, war nur durch deren Unterstützung möglich.“

In einer emotionalen Ansprache ermutigte er die Jugendlichen: „Neun oder zehn Jahre habt ihr diesen Weg gemacht. Wo es hingeht, wisst ihr vielleicht noch nicht. Was ihr werden wollt, vielleicht auch nicht. Aber ihr habt es geschafft. Ihr habt ein Ziel erreicht. Ihr habt ein Zeugnis – das kann euch keiner mehr nehmen. Darauf könnt ihr wahnsinnig stolz sein!“

Bertignoll stellte sich entschieden gegen jede Geringschätzung der Schulart: „Manchmal schwingt beim Wort ‘Mittelschule’ so ein Unterton mit – aber nein! Das ist die geilste Schule ever. Denn jeder, der hier rausgeht, hat was erreicht, hat eine Perspektive.“

Sein Appell an die Absolventen: „Geht euren Weg. Denn ihr könnt entscheiden, was ihr werden wollt. Viel Glück dabei!“

“Nur Mut – ihr seid gut vorbereitet!”

Im Namen des Fördervereins der Mittelschule Veitshöchheim sprach Vorsitzender Bruno Winter den Jugendlichen der diesjährigen Abschlussklassen seine Glückwünsche aus. „Toll, dass ihr diese Herausforderung geschafft habt“, sagte er – und betonte: „Es ist ein Lebensabschnitt, den ihr selbst mitgesteuert und verantwortet habt.“

Mit dem Abschluss beginne für die jungen Menschen ein neuer Abschnitt – der Übergang aus der Welt der Schule in die Berufswelt. „Was erwartet euch da? Welche Herausforderungen kommen auf euch zu?“ Um Mut zu machen, wählte Winter ein aktuelles Beispiel aus dem Sport: die spektakuläre Parade der Nationaltorhüterin Ann-Katrin Berger im EM-Viertelfinale der Frauen. „Sie ist Profi – Fußball ist ihr Beruf. Und sie hat in einem entscheidenden Moment eine Spitzenleistung vollbracht.“

Doch, so Winter, solche Momente gelängen nicht täglich. Vielmehr komme es auf die Bereitschaft an, immer sein Bestes zu geben – wie Berger es formulierte: „Ich bin einfach da, wenn ich gebraucht werde.“ Diese Haltung sei auch für Berufsneulinge vorbildlich. „Das schafft Anerkennung und macht zufrieden.“

Auch wenn der neue Weg mit Unsicherheiten verbunden sei – sei es im Ausbildungsbetrieb oder an einer weiterführenden Schule –, müsse einem nicht bange werden: „Ihr seid gut vorbereitet worden – durch engagierte Lehrkräfte, ein effektives Übergangsmanagement, Unterstützung von Eltern, Gemeinde und manchmal auch vom Förderverein, der oft im Hintergrund wirkt.“

Am Ende seines Grußworts wünschte Winter aöööem „viel Erfolg, gutes Gelingen, Glück – und den ein oder anderen positiven ,Berger-Moment‘“ auf ihrem weiteren Lebensweg.

lja Moser blickt zurück: „Zehn Jahre Erinnerungen, die bleiben“

„Plötzlich ist alles vorbei“ – mit diesen Worten eröffnete Ilja Moser seine Rede als M10a-Schülersprecher bei der Schulentlassfeier. Schülersprecher zu sein, habe für ihn Verantwortung bedeutet: zuhören, diskutieren, vermitteln.

Er habe gesehen, wie viel Stärke in diesem Jahrgang stecke – wie viele Ideen, wie viel Zusammenhalt und Humor. Gemeinsam habe man viel durchgemacht. „Die Zeiten, in denen wir dachten: Das brauchen wir doch gar nicht. Und die Momente, in denen wir gemerkt haben: Doch, ich kann das.“

Mit dem Schulabschluss gehe man nun getrennte Wege, sagte Moser. Was aber bleibe, seien „zehn Jahre Erinnerungen“, an denen man festhalten könne – seien es die negativen, wie unzählige Mathetests bei Frau Volk, oder die positiven, wie die Abschlussfahrt oder das gemeinsame Lachen und Tratschen in den Pausen.

In seinen Dankesworten bezog Moser Eltern und Lehrkräfte ausdrücklich mit ein – besonders Schulleiterin Winter, die immer ein offenes Ohr für die Anliegen der Schülerinnen und Schüler gehabt und die Schule „überragend“ geleitet habe.

Abschließend sagte Moser: „Ich bin stolz, Teil dieser Jahrgangsstufe gewesen zu sein. Ihr seid einzigartig – laut, manchmal chaotisch, oft lustig, aber immer echt. Und das ist wohl das Schönste, was man über eine Gruppe sagen kann.“

Wir haben es als Klassengemeinschaft super hinbekommen, zusammenzuwachsen – obwohl zu Beginn des Schuljahres die Hälfte neu dazukam – und direkt mit den Prüfungsvorbereitungen zu starten“, lobte Sabine Steinbrenner, Klassenlehrerin der 9b, ihre Schüler. Sie sei „unheimlich stolz, allen ein Abschlusszeugnis überreichen zu dürfen“.

Ein besonderes Highlight sei die Abschlussfahrt nach Hamburg gewesen, die erst vergangene Woche stattfand. In einer Videopräsentation konnten Mitschüler, Eltern und Lehrkräfte nun die schönsten Eindrücke dieser Reise noch einmal Revue passieren lassen.

Ein besonderes Highlight sei die Abschlussfahrt nach Hamburg gewesen, so Steinbrenner, die erst vergangene Woche stattfand. In einer Videopräsentation konnten Mitschüler, Eltern und Lehrkräfte nun die schönsten Eindrücke dieser Reise noch einmal Revue passieren lassen.

Bei der Schulentlassfeier schlüpften die beiden Klassenlehrer Claudia Volk und Christian König in einem humorvollen Sketch in die Rollen von Senioren in einer Residenz. Aus dieser Perspektive blickten sie mit einem Erinnerungsquiz auf das Schuljahr 2024/2025 und ihre beiden M10-Klassen zurück – mit vielen amüsanten Anekdoten und persönlichen Erinnerungen.

Zurück in der Gegenwart richteten sie emotionale Worte an ihre Schüler: „Wir werden euch vermissen! Ihr wart zwei tolle Klassen, die sich wie eine angefühlt haben. Ihr habt Verantwortung übernommen – als Pausenordner, Sportmentoren für die Fünftklässler, bei der Faschingsorganisation – und euch fast immer an die Regeln gehalten. Das hat uns die Arbeit leicht gemacht, und es hat immer Spaß gemacht, mit euch zu arbeiten.“

Auch die Schülersprecherin der M10b, Isabel Sydlo, blickte bei der Schulentlassfeier der Mittelschule zurück: Auf der Prioritätenliste von Klassenlehrer Christian König stand montags um 8 Uhr fest das gemeinsame Tagesschau-Schauen – damit alle wussten, was am Wochenende passiert war, natürlich inklusive Sport. Die Abschlussprüfung sei immer näher gerückt und habe die Klasse gefordert, doch der Einsatz habe sich gelohnt: Alle 15 Schüler der M10b haben bestanden und halten nun ihr Abschlusszeugnis in den Händen. Mit einem kleinen Geschenk bedankte sich Isabel Sydlo im Namen der Klasse bei ihrem Lehrer.

Feierlicher Ausklang

Nach der Zeugnisübergabe konnten sich Gäste und Schüler am reichhaltigen Buffet im Foyer der Mittelschule stärken. Dieses wurde liebevoll von Schülern der 8. Klassen, Eltern der Abschlussklassen sowie den Fachlehrerinnen des Bereichs „Ernährung und Soziales“ vorbereitet – ein gemeinschaftlicher Ausklang eines rundum gelungenen Festabends.

Text: Dieter Gürz

Riesen Erfolg beim Fußballturnier!

Am 22.5.25 fand das jährlich wiederkehrende Fußballturnier für Mittelschulen (Trabold-Cup) in Zellingen statt!

Für die Jahrgangsstufen 7-9 (Jungen) hatten sich 7 Schulmannschaften angemeldet: Arnstein, Eußenheim, Lohr 1 und 2, Zellingen, Margetshöchheim und Veitshöchheim. Unsere Mannschaft startete mit einem 0:0 ins Turnier, konnte sich dann allerdings steigern und gewann die nächsten 3 Spiele mit 1:0, 2:0 und 3:0! Im Finale konnten wir dann die Mannschaft aus Lohr (2) im Elfmeterschießen mit 2:0 bezwingen und gewannen somit den Turniersieg!

In 5 Spielen erhielten wir kein (!) Gegentor!

Für die MS Veitshöchheim spielten: Paul M9a, Lukas M9a, Nico 9b, Abdul M8a, Johann M8a, Belal 8b, Alexander 8b und im Tor Ibrahim S. 8b.

Betreut wurde die Mannschaft von H. Göttfert

Text und Bilder: H. Göttfert

Kreativität, Teamarbeit und Kochkunst: Sechs Zehntklässler der Mittelschule Veitshöchheim präsentierten bei ihrer Projektprüfung ein fränkisch-schwäbisches Gourmetmenü – und überzeugten damit nicht nur geschmacklich

Artikel mit Bildern auf Veitshöchheim Blog

Mit einem festlichen Fünf-Gänge-Menü stellten sich sechs Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen der Mittelschule Veitshöchheim ihrer Projektprüfung im Fach Ernährung und Soziales. Ganz im Stil eines Gourmetrestaurants präsentierten sie ihre Kreationen einem ausgewählten Gästekreis – darunter Bürgermeister Jürgen Götz, Schulleiterin Martha Winter und die Klassenlehrkräfte.

Die Prüfungsleistung war Teil einer viertägigen Projektarbeit unter dem Motto „Heute klicken – morgen freuen!“, das sich kritisch mit den Vor- und Nachteilen des Onlinehandels befasste. Im theoretischen Teil analysierten die Jugendlichen große Onlineversandhändler hinsichtlich Umsatz, CO₂-Bilanz und Verpackungsmüll. In Gruppenarbeit wurden zudem Themen wie Ressourcenverbrauch, Kinderarbeit und Arbeitsbedingungen in Billiglohnländern beleuchtet.

Der praktische Teil forderte kreatives Teamwork: Die Prüflinge stellten ein fränkisch-schwäbisches Menü zusammen – unter Verwendung regionaler und saisonaler Zutaten. Dabei achteten sie auf Ausgewogenheit gemäß der Ernährungspyramide. Neben der Menügestaltung waren auch Aufgaben wie Begrüßung der Gäste, Tischdekoration oder Serviettenfaltung zu übernehmen. Jeder Teilnehmer bereitete zwei Speisen zu und dokumentierte den Herstellungsprozess mit Fotos, Rezepten, Reflexion und Kostenkalkulation – bei einem Budget von 20 Euro pro Person.

Zur Begrüßung servierten Isabel und Habibe Erdbeerlimes und Himbeer-Pfefferminz-Eistee.

Isabel stellte den Gästen den Vorspeisenteller vor.

Die Vorspeise bestand aus Spargel-Mozzarella-Prosciutto auf Baguette, Eiersalat und einem Brötchen mit fränkischem Winzeraufstrich und „Gerupften“.

Zwei Suppen wurden serviert: eine bayerische Leberknödelsuppe und eine Spargelcremesuppe nach Omas Rezept – gekocht mit einem Sud aus Spargelschalen zur Vermeidung von Lebensmittelverschwendung.

Als Hauptspeise wurden fränkische Rindfleischrouladen sowie ein Maultaschen-Spinat-Auflauf mit Eisbergsalat serviert.

Den süßen Abschluss bildete ein Dessertbuffet mit Käsekuchen auf schwäbische Art, Holler-Apfelküchle, Mascarpone-Erdbeer-Torte und Bayerischer Creme.

Das Prüfungsessen überzeugte nicht nur geschmacklich – auch Organisation, Kreativität und Fachkenntnis wurden von allen Seiten gelobt. Die Schülerinnen und Schüler zeigten eindrucksvoll, was sie in vier Jahren Unterricht bei den Fachlehrerinnen Monika Bandorf-Hanft und Claudia Vorndran-Miggenrieder gelernt haben.

Den Abschied versüßte Habibe den Gästen mit einer von ihr im Backofen kreierten Bruchschokolade mit wohlschmeckenden Toppings.

Text: Dieter Gürz